Wie tolerant sind wir wirklich?
Wir sprechen oft über Offenheit, Vielfalt und gegenseitigen Respekt. Doch gilt das auch dann, wenn jemand einen spirituellen Weg geht, der nicht dem gesellschaftlichen Mainstream entspricht? Ein persönliches Erlebnis hat mich genau darüber nachdenken lassen – und ich möchte euch fragen: Wo endet Toleranz und wo beginnt Ausgrenzung?
Wie offen ist Offenheit wirklich

Heute bin ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht.
Überall wird von Toleranz, Vielfalt und Offenheit gesprochen. Wir sollen andere Lebensweisen respektieren, andere Meinungen akzeptieren und Menschen nicht aufgrund ihrer Überzeugungen verurteilen. Und grundsätzlich finde ich das auch richtig. Doch heute habe ich wieder das Gefühl bekommen, dass diese Offenheit oft nur so lange gilt, wie man sich innerhalb eines gesellschaftlich akzeptierten Rahmens bewegt. Sobald etwas außerhalb des Mainstreams liegt, werden plötzlich Grenzen gezogen.
Ich habe heute festgestellt, dass zahlreiche meiner Beiträge in spirituellen Facebook-Gruppen nicht freigeschaltet wurden. Dabei geht es um Dämonologie und mein Projekt „Witchcraft of Baal“. Nicht um Hass, nicht um Angriffe auf andere Menschen, sondern um einen spirituellen Weg, der vielen offenbar unangenehm ist. Was mich daran stört, ist nicht einmal die Ablehnung selbst. Jede Gruppe hat das Recht auf eigene Regeln. Was mich beschäftigt, ist die Frage, wie ernst es vielen wirklich mit Toleranz und Vielfalt ist. Sind wir nur offen für das, was wir bereits kennen und verstehen? Oder auch für das, was außerhalb unserer persönlichen Komfortzone liegt?
Für mich bedeutet Toleranz nicht, dass ich alles gutheißen muss. Toleranz bedeutet, dass ich akzeptiere, dass andere Menschen ihren eigenen Weg gehen dürfen, auch wenn dieser nicht meinem Weltbild entspricht. Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Wo endet für euch Offenheit – und wo beginnt Ausgrenzung?
Genau aus diesen Erfahrungen heraus habe ich die Facebook-Gruppe „Witchcraft of Baal Community“ gegründet. Nicht, um mich von anderen abzugrenzen, sondern um einen Ort zu schaffen, an dem Menschen offen über Dämonologie, Magie, Okkultismus, Spiritualität und alternative spirituelle Wege sprechen können – ohne vorschnell verurteilt oder ausgegrenzt zu werden. Niemand muss meine Ansichten oder meinen spirituellen Weg teilen. Aber ich wünsche mir einen respektvollen Austausch, in dem unterschiedliche Überzeugungen nebeneinander bestehen dürfen. Denn für mich zeigt sich echte Offenheit nicht darin, dass wir alle gleich denken, sondern darin, dass wir einander trotz unserer Unterschiede mit Respekt begegnen.
Wenn dich diese Themen ansprechen und du dich in einer offenen und respektvollen Gemeinschaft austauschen möchtest, bist du herzlich eingeladen, dich der Witchcraft of Baal Community anzuschließen. Über den Button unter diesem Beitrag gelangst du direkt zur Facebook-Gruppe.
Ich freue mich auf den Austausch mit Menschen, die neugierig sind, Fragen stellen, unterschiedliche Sichtweisen respektieren und bereit sind, auch einmal über den Tellerrand hinauszublicken.




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